Kepler-Quartier am Mannheimer Hauptbahnhof nimmt Formen an

29.09.2017 D&S Unternehmenskommunikation


-  Rohbauarbeiten im südlichen Carré des Quartiers sind bis Mitte Oktober abgeschlossen
-  Dortiges Bürohaus entlang der Heinrich-von- Stephan-Straße bereits im Innenausbau
-  Alexander Langendörfer: „Vermarktung läuft sehr gut. Können die ersten Büros ab März 2018 und Wohnungen im Juli übergeben.“
-  Frank Zschippig: „Liegen gut im Zeitplan. Im Kepler-Quartier stecken rund 230.000 Arbeitsstunden.“

Das Großprojekt Kepler-Quartier am Mannheimer Hauptbahnhof verbindet Wohnen und Arbeiten in einem nördlichen und südlichen Carré auf dem insgesamt 12.500 Quadratmeter großen ehemaligen Areal der Deutschen Post. Das gemischt genutzte Quartier mit insgesamt 168 Eigentumswohnungen, einem Apartmenthaus, zwei Bürobauten und einem Hotel mit 197 Zimmern und großzügigem Tagungsbereich erstreckt sich zwischen Willy-Brandt-Platz und Heinrich-Lanz-Straße sowie der künftig bis zum Busbahnhof verlängerten Keplerstraße. Zwischen beiden Carrés verläuft eine Spielstraße. Nördlich und südlich wird das neue Quartier durch die beiden Bürohäuser entlang von Reichskanzler-Müller-Straße und der Heinrich-von-Stephan-Straße begrenzt. Die Blockrandbebauung des Quartiers nimmt die klassische Architektur der Mannheimer Quadrate auf. Im Innern entsteht so Raum für drei intensiv begrünte Innenhöfe, die den zukünftigen Bewohnern und Büronutzern eine hohe Aufenthaltsqualität bieten. Das Projektvolumen beträgt rund 140 Millionen Euro, die Architektur des  Kepler-Quartier stammt vom renommierten Mannheimer Büro Schmucker und Partner.

Vom Start weg eine hohe Nachfrage nach Wohnungen und Büros
Alexander Langendörfer (Geschäftsführer der Diringer & Scheidel Wohn- und Gewerbebau GmbH) als Bauherrenvertreter und Frank Zschippig (Leiter Hochbau bei der Diringer & Scheidel Bauunternehmung GmbH & Co. KG) als Projektleiter für den Bau des Kepler-Quartiers informierten heute zum Stand der Gesamtentwicklung und der Bauarbeiten bei einem Rundgang im südlichen Carré. „Bei der Vermarktung der Wohnungen und Büroflächen verzeichneten wir  vom Start weg eine anhaltend hohe Nachfrage“, so Alexander Langendörfer: „Im südlichen Carré sind bereits fast 90 Prozent der vierundachtzig 2- bis 4 Zimmer Eigentumswohnungen verkauft, die wir im Juli 2018 an die Käufer übergeben wollen. Auf den Bau- und Immobilientagen am kommenden Wochenende im CongressCenter Rosengarten werden wir erstmals die weiteren 84 Eigentumswohnungen im nördlichen Carré vorstellen.“ Auch der Großteil der insgesamt 13.000 Quadratmeter Bürofläche im Kepler-Quartier ist bereits vergeben. „Wir konnten viele namhafte Unternehmen für diesen Standort
gewinnen. Das Bürohaus im südlichen Carré ist vollvermietet und befindet sich bereits im Innenausbau. Es wird als erstes Gebäude des Quartiers ab März 2018 beziehbar sein. Im zweiten Bürohaus im nördlichen Carré, das bis Frühjahr 2019 fertiggestellt wird, liegt der Vermarktungsstand bei über 50 Prozent. Die Gesamtfertigstellung des Kepler-Quartiers ist für das Frühjahr 2019 terminiert.“ 

230.000 Arbeitsstunden bis zur Fertigstellung
Diese Timeline gilt es für Frank Zschippig und die Bau Teams einzuhalten. Bedenken hat er keine. Machten der Bauunternehmung noch bis Mitte 2016 starke Regenfälle bzw. der hohe Grundwasserstand bei der Herstellung der Tiefgarage und Untergeschosse zu schaffen, geht es seither zielstrebig nur in eine Richtung, nämlich nach oben.
„Wir liegen gut im Zeitplan“, sagt Zschippig. „Von den insgesamt fünf Turmkranen konnte einer schon wieder abgebaut werden. Der verfügbare Platz für Mensch und Maschine auf der Baustelle wird nun sukzessive immer kleiner, je weiter wir auch auf dem Baufeld des nördlichen Carrés mit den Rohbauten vorankommen.“ Aktuell sind rund 170 Arbeiter und Handwerker auf der Baustelle. Mit dem beginnenden Innenausbau der Wohnhäuser werden es ab Ende 2017 dann ca. 250 Menschen sein - unter der Führung von drei Oberbauleitern und sechs Bauleitern für den Hoch- und Innenausbau einschließlich der technischen Gebäudeausrüstung sowie einem Oberpolier und zwei Polieren im Rohbau. „Wenn das Kepler-Quartier fertiggestellt ist, stecken hier rund 230.000 Arbeitsstunden darin, das ist schon eine beachtliche Summe.“ Beeindruckend sind auch die weiteren Kennzahlen, die Zschippig beim Rundgang nennt: zum Beispiel die 5.000 Tonnen Erdaushub und 70.000 Tonnen Bauschutt, die beim Abbruch in 2016 erst einmal anfielen, bevor die rund 120 Meter x 100 Meter fassende Baugrube ausgehoben werden konnte. „Die Grube wurde übrigens im Verbau maßgeblich durch die ehemaligen Außenmauern des unterirdischen Briefverteilungszentrums der Post gestützt und dann mit Ankerlagen zusätzlich ertüchtigt. Die Bauten stammten ja aus den 1980ern und boten eine solide Substanz. Das war uns auch bekannt. Schließlich wurden die damaligen Gebäude im Auftrag der Post auch von D&S gebaut“, erläutert der Leiter Hochbau schmunzelnd. Rund 170.000 Kubikmeter umbauten Raum fassen die Gebäude im südlichen Carré, weitere 81.000 Kubikmeter entstehen im nördlichen Teil des Kepler-Quartiers. Bisher wurden in der 2- geschossigen Tiefgarage mit 400 Stellplätzen und den Gebäuden im südlichen Carré rund 27.700 Kubikmeter Beton und 4.700 Tonnen Betonstahl verbaut. Nochmals 12.400 Kubikmeter Beton und 1.600 Tonnen Stahl kommen  beim Bau des nördlichen Carrés hinzu. „Mit dem kompletten Rohbau des Kepler-Quartiers wollen wir spätestens im Juni 2018 fertig sein. Auch der Innenausbau mit den ganzen technischen Gewerken  und der Ausstattung der Wohnungen braucht seine Zeit.“ Gleiches gilt auch für die Infrastruktur um das Quartier. Derzeit ist der D&S-Tiefbau mit der Verlegung der Abwasserkanäle und Fernwärmeleitung und den dazugehörigen Hausanschlüssen zu Gange. Später, nach Beendigung der Rohbauten, erfolgt dann der Bau der noch fehlenden Straßenzüge.
„Mit dem Kepler-Quartier werten wir den Standort am Hauptbahnhof weiter auf und setzen an dieser Stelle auch wichtige städtebauliche Akzente. Schon die Natursteinfassade des neuen Hilton Garden Inn mit den integrierten, historischen Portalen der ehemaligen Post wird ein echter Eye-Catcher – nicht nur für die Mannheimer sondern für alle Besucher, die mit der Bahn unsere Stadt bereisen“, freut sich Alexander Langendörfer bereits auf das Ende der Bauarbeiten. Anfang 2019 wird dann das fünfte Hotel der D&S-Betreibergesellschaft ARIVA Hotel GmbH erstmals seine Pforten öffnen. Wie bereits mitgeteilt, wurde der Franchisevertrag mit der international operierenden Hotelmarke Hilton bereits im Sommer 2017 unterzeichnet.