URBANE ARCHITEKTUR.
IM KRAFTVOLLEN DIALOG.

Mit den Architekten Schmucker & Partner verbindet DIRINGER & SCHEIDEL als Projektentwickler, Bauherr und als Bauunternehmung eine jahrzehntelange Partnerschaft. Preisträgerobjekte wie der Speicher 7 oder das Reha-Zentrum der BG Unfallklinik LU tragen die Handschrift des Mannheimer Architekturbüros.

Das einstige Postareal, auf dessen Teilgrundstück das KEPLER-QUARTIER entsteht, ist beiden Partnern wohl bekannt. Die Planungen für das in den 80ern von der Post beauftragten Gebäude stammten seinerzeit von Schmucker Architekten, DIRINGER & SCHEIDEL war das beauftragte Bauunternehmen. Nun nehmen beide an gleicher Stelle ihre damalige Zusammenarbeit mit der Entwicklung und Realisierung des KEPLER-QUARTIERS wieder auf.

Im Vorfeld der planerischen Entwicklung des KEPLER-QUARTIERS setzten wir uns gemeinsam mit der Stadt Mannheim intensiv mit den heutigen „Koordinaten“ dieses exponierten Standorts auseinander.

Die städtebauliche und historische Bedeutung des Standorts und der geforderte Nutzungsmix im KEPLER-QUARTIER verlangten von den Planern komplexe Antworten hinsichtlich der Gebäudeund Fassadenarchitektur. Den „Dialog der Architekturen“ an diesem exponierten Standort nimmt die Planung von Schmucker & Partner kraftvoll auf und sorgt damit für das städtebauliche Gleichgewicht zwischen westlicher und östlicher Bebauung am Willy-Brandt-Platz.

Hierbei kommt dem Gebäudekörper des neuen Businesshotels im KEPLER-QUARTIER eine zentrale Bedeutung zu. Der neue 13-geschossige „Eckturm“ des Hotels korrespondiert mit der Bebauung westlich und markiert zugleich den bislang fehlenden, architektonischen Hochpunkt am östlichen Ende des Platzes. Zugleich referiert die moderne Fassade in ihrer strengen Ausgestaltung auch historische Bezüge, indem sie das Portal der Post anno 1870 als eindrucksvollen Hotelzugang integriert. Weitere kleinere, historische Portale markieren die Zugänge des Hotels in der Heinrich-von-Stephan-Straße und Heinrich-Lanz-Straße.

Das KEPLER-QUARTIER übernimmt mit der Ausbildung eines nördlichen und eines südlichen Carrés in seiner Architektur bewusst die im inneren Stadtbezirk Schwetzingerstadt vorherrschende, mehrgeschossige Blockrandbebauung. So entsteht Raum für zwei intensiv begrünte Innenhöfe, die von den Bewohnern und Büronutzern gemeinschaftlich genutzt werden.

Die neue Spielstraße mit ihrer ausschließlichen Nutzung durch Fußgänger und Radfahrer – mit Ausnahme der Fahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Müllabfuhr – kommt den Bewohnern entgegen.

DAS FASSADEN-DESIGN.
AUTHENTISCH UND IDENTITÄTSSTIFTEND.

Ob Wohnen, Übernachten oder Arbeiten: Architektonischer Anspruch und die Nutzungen des KEPLER-QUARTIERS werden von den Architekten bereits im Fassaden-Design des Großprojekts anspruchsvoll abgebildet. Unterschiedliche, wertige Materialien, akzentuierte Vor- und Rücksprünge in den Fassaden, der Wechsel zwischen weichen und harten Gebäudekanten in Verbindung mit einer harmonischen Farbgebung sorgen im Erscheinungsbild für Lebendigkeit, Transparenz und Leichtigkeit. Hieraus resultiert auch die klare Adressbildung der Einzelgebäude im Interesse ihrer verschiedenen Nutzer.

So referiert die eindrucksvolle Fassade des Hotels in ihrer strengen Ausgestaltung auch historische Bezüge, indem sie die Portale der Post anno 1870 integriert. Was das KEPLER-QUARTIER indes in seiner Gesamtheit prägt, ist jene fast klassizistisch anmutende harmonische Struktur, die dem modernen Gesamtensemble eine zeitlose Eleganz verleiht.